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Willy Brandt hat er filmisch dokumentiert, Herbert Wehner gleichfalls, mit immer neuen Dokumenten und Belegen, die Familie Mann hat er auf seine Weise, mit dem Filmgenre "Doku-Drama" dargestellt und inszeniert, ebenso die Familie Speer, zuletzt die Buddenbrooks: Heinrich Breloer, einer der erfolgreichsten deutschen Filmregisseure. Geboren im Februar 1942 in Gelsenkirchen, aufgewachsen im elterlichen Hotel in Marl, begann Breloer ab 1972 zu schreiben, erst Film-, Theater- und Fernsehkritiken, dann zusammen mit Horst Königstein sein erstes Drehbuch. Daraus entstand immer verfeinerter und immer perfekter seine Art, Filme zu machen: Eine Mischung aus Interviews, filmischem Archivmaterial und Spielszenen. Was Breloer zunächst "Offene Form" nannte, gilt heute als eigene Gattung, das Doku-Drama.
Autor/in:
Jochanan Shelliem
Redaktion:
Mark vom Hofe






