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Ingeborg Meyer, im Jahr 1921 in Berlin geboren, wollte schon als 12-jährige Schauspielerin werden. Heute meint sie, die große Paula Wessely, die sie auf der Bühne gesehen hatte, trage vielleicht Schuld daran. Eigentlich schickte sich aber ein solcher Berufswunsch für eine Unternehmertochter nicht, fanden die Eltern. Doch dann sagte die Mutter „Lass doch das Mädel erstmal die Schauspielprüfung machen, dann können wir ja immer noch nein sagen.“ Ingeborg Meyer wurde nach dem Abitur von der gefeierten Staatsschauspielerin Lucy Höflich in deren private Schauspielschule aufgenommen, an der sie im Herbst 1942 die Abschlussprüfung vor der Reichstheaterkammer in Berlin ablegte. Über ihr Engagement an der Front in Smolensk, wohin sie als junge Schauspielerin aufbrach, erzählt die heute in Düsseldorf lebende Ingeborg Meyer besonders eindrucksvoll.
Autor/in:
Maren Gottschalk
Redaktion:
Mark vom Hofe
Erlebte Geschichten: Ingeborg Meyer






