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Es war ein ungeheurer Schock
Berthold Graf Schenk von Stauffenberg erinnert sich an seinen Vater, an den 20. Juli 1944 und die Folgen
Für den zehnjährigen Berthold war es ein ungeheurer Schock, von der Hinrichtung seines Vaters, des Widerstandskämpfers Claus Graf Schenk von Stauffenberg, zu erfahren. Der Vater und der Onkel Berthold hatten sich maßgeblich an den Vorbereitungen des Attentats vom 20. Juli 1944 beteiligt, der Vater Claus hatte dann selbst die Aktentasche mit der Bombe, die Hitler töten sollte, zur Lagebesprechung in der Wolfschanze gebracht und die Bombe gezündet. Attentat und Staatsstreich missglückten, die Verschwörer wurden hingerichtet. Claus Graf Schenk von Stauffenberg wurde noch am gleichen Tag standrechtlich erschossen, seine Familie in "Sippenhaft" genommen. Der 1934 geborene Berthold ging nach seinem Studium zur Bundeswehr, eine Berufswahl, die ganz sicher mit dem Schicksal seines Vaters und mit dessen mutiger Tat zu tun hatte. Er beendete 1994 seine Bundeswehrlaufbahn.
Autor/in:
Ursula Deutschendorf
Redaktion:
Mark vom Hofe
Erlebte Geschichten: Graf von Stauffenberg






