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Schon als Kind träumte die kleine Freia Hutzschenreuther vom hohen Norden und vom Meer. Als Sächsin war ihr das nicht unbedingt in die Wiege gelegt. 1956, mit sechzehn, verließ sie das Fließband der Strumpffabrik, in der sie arbeitete, und paddelte so lange Richtung Nordpol, bis sie 1968 endlich auf Spitzbergen landete. Seit vierzig Jahren lebt und arbeitet sie dort. Sie setzte gegen die norwegischen Behörden durch, dass sie auch ihren Ruhestand knapp 800 Kilometer unter dem Nordpol genießen kann. Wie es sich mit der Polarnacht und Eisbären lebt, wie sie mit ihrer kleinen Rente große Reisen auf Hochseeseglern finanziert und warum sie in der ehemaligen Grubenstadt Longyearbyen als liebenswerter Bürgerschreck gilt, erzählt sie in „Erlebte Geschichten.“
Autor/in:
Hannelore Hippe
Redaktion:
Mark vom Hofe






