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„Meine Eltern waren selbstverständlich im Widerstand!“
Cornelia Schmalz-Jacobsen, frühere Ausländerbeauftragte
Für Cornelia Schmalz-Jacobsen, die am 11. November 75 Jahre alt wird, war es wie selbstverständlich, dass ihre Eltern Widerstand gegen den Nationalsozialismus leisteten. Ihre Eltern, Donata und Eberhard Helmrich, halfen zunächst aus ihrem Reihenhaus im Berliner Westend: Sie bewahrten Koffer auf, machten mit, Schmuck und Bilder illegal ins Ausland zu schaffen. Später wandelten sie in Galizien in Ostpolen einen Bauernhof, auf dem Obst und Gemüse für die Gestapo angebaut werden sollen, um in eine Rettungsinsel für 250 Juden. Tochter Cornelia machte nach dem Krieg Abitur, studierte, wurde Journalistin und stieg 1968 in die Politik ein als Mitglied der FDP – zunächst in der Kommunalpolitik, dann als Senatorin in Berlin und schließlich in den 90er Jahren als Ausländerbeauftragte der Bundesregierung.
Autor/in:
Maicke Mackerodt
Redaktion:
Mark vom Hofe
Erlebte Geschichten: Cornelia Schmalz-Jacobsen






