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„Das grüne Sofa“ ist der erste fiktive Roman, den Natascha Würzbach veröffentlicht hat. Bis dahin hat die 1933 in München geborene Professorin für Sprach- und Literaturwissenschaft und Frauenforscherin vor allem fachliche Aufsätze und Bücher veröffentlicht – über den englischen Roman genauso wie über Frauenrollen in der Literatur. Und auch ihr erster Roman beruht wieder auf Fakten – Tatsachen aus der Familie Würzbach in den 30er und 40er Jahren im München der Nazizeit. Während ihre Mutter als Tänzerin auf Tournee an der Front ist, versucht ihr Vater, arbeitslos, das Leben in der Rolle des Hausmanns zu meistern – Tochter Natascha wird daraufhin als Außenseiterin von den Schulkindern gehänselt, auch weil sie vom Äußeren her anders ist: Offenes Haar, keine Schürze, auf dem Kopf eine Rentierkappe. Außenseiterin ist Natascha Würzbach geblieben, auch an der Uni, als sie schon sehr früh damit begann, Frauenforschung zu beginnen.
Autor/in:
Ingo Zander
Redaktion:
Mark vom Hofe






