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Gern hört Friedrich Schönfelder nicht, wenn er als Prototyp des Grandseigneur immer wieder in Filmen und auf der Bühne für diese Rollen verpflichtet wurde. Aber wer seine sonore Stimme elegant gewandeten und auf glänzendem Parkett sich bewegenden Gentleman-Filmgrößen wie Patrick Niven, John Gielgud oder Rex Harrison verleiht, muss damit rechnen, auch im wirklichen Leben so eingestuft zu werden - zumal Schönfelder in Auftreten und Statur alle landläufigen Attribute erfüllt. 1916 in der Niederlausitz geboren, besuchte Friedrich Schönfelder in Berlin die Schauspielschule und begann nach dem Krieg 1946 mit Engagements an Bühnen in Stuttgart und Frankfurt - zusammen mit Bernhard Minetti -, ehe es ihn an Berliner Theater zurückzog. Parallel begann er in Filmen mitzuwirken und als Synchronsprecher Filme und Fernsehserien zu prägen, etwa 140 Mal als derjenige, der "ins Reiche der wilden Tiere" geleitet.
Autor/in:
Ulrich Kothe
Redaktion:
Mark vom Hofe
Erlebte Geschichten: Friedrich Schönfelder






