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Hiltrud Kier, 1937 in Graz geboren, ist eine Kämpferin. Das haben viele in Köln erkennen dürfen und müssen, als sie die promovierte Kunsthistorikerin zur Stadtkonservatorin ernannten – 1978, zu einer Zeit, als noch lieber in üppige Neubauten investiert wurde statt den Reiz des Früheren zu berücksichtigen. Hiltrud Kier machte sich deshalb mehr Feinde in Politik und Verwaltung als Freunde, als sie vehement in Köln für den Erhalt der romanischen Kirchen eintrat und auch Bauwerke aus den 50er Jahren konsequent unter Denkmalschutz stellte, zum Beispiel das Flügeldach an einer Tankstelle, die geschwungenen Treppen in öffentlichen Gebäuden oder auch die Wandvertäfelungen im Großen Sendesaal des WDR-Funkhauses am Kölner Wallrafplatz. Mit welcher Mühe Hiltrud Kier gerade die Bedeutung der Kirchen („Wer außer Ihnen interessiert sich für Kirchen?“) in der Politik durchsetzen musste, erzählt sie in ihren erlebten Geschichten.
Autor/in:
Ursula Deutschendorf
Redaktion:
Mark vom Hofe
Hier die Erlebten Geschichten vom 14. September 2008 zum Hören!






