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Am 19. Juli 1955 stand sie beim Zirkus "Barlay" zum ersten Mal im Scheinwerferlicht der Manege. Damals führte sie eine Gruppe Löwen vor. Wenige Jahre später wandte sie sich der Arbeit mit Eisbären zu und wurde zu einer Hauptattraktion des DDR-Zirkuses.
Mit ihren Bären reiste sie durch die Welt und fand überall Bewunderung. Allein sechs Jahre lang trat sie in den USA auf und soll die Mittel erarbeitet haben, die für den Bau der DDR-Vertretung in Washington nötig waren. Für ihren " Bärenkuss" wurde sie mit dem Zirkus-Oscar geehrt. Sie wurde Motiv auf einer Briefmarke. Nach dem Zusammenbruch der DDR arbeitete sie weiter mit ihren weißen Raubtieren, bis 1999 der Liquidator der Berliner Circus-Union, dem Rechtsnachfolger des abgewickelten DDR-Staatszirkus, die Gruppe auflöste.
Autor/in:
Clemens Hoffmann
Redaktion:
Hanns Otto Engstfeld
Erlebte Geschichten: Ursula Böttcher





