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Fast 50 Jahre lang hat Hilla Becher mit ihrem vor zwei Jahren verstorbenen Mann Bernd fotografiert und damit ein Markenzeichen gesetzt. Es waren vorrangig Industriebauten, Hochöfen, Kohlebunker, Fördertürme, die die Bechers im Großformat 13x18 mit ihren Spezialkameras ablichteten und preisgekrönte Bildbände damit füllten. Beeindruckend sind auch ihre Bilder von Siegerländer Fachwerkhäusern. Auf die Frage, warum sie ausgerechnet Industriebauten fotografierten, antwortete Hilla Becher, die am 2. September 75 Jahre alt wurde: „Weil sie ehrlich sind. Sie sind funktional und zeigen, was sie machen, das hat uns gefallen. Ein Mensch ist immer, was er sein möchte, nie, was er ist. Sogar ein Tier spielt meistens eine Rolle vor der Kamera“.
Autor/in:
Christian Geuenich
Redaktion:
Mark vom Hofe
Erlebte Geschichten: Hilla Becher





