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"Man muss sich für das Gemeinwesen engagieren!"
Hans-Jochen Vogel über seine Jahre als Oberbürgermeister von München
Ihm haftet der Ruf des Parteisoldaten an: Hans-Jochen Vogel, einer der prägenden Sozialdemokraten der letzten Jahrzehnte. Immer wenn es galt, bei der Besetzung eines Amtes einen aufrechten SPD-Vertreter vorzuschlagen, wurde Vogel ins Rennen geschickt - oft erfolglos: Er kandidierte für das Amt des Regierenden Bürgermeisters in Berlin, er führte als Spitzenkandidat die SPD in die Bundestagswahl. Die angestrebten Ämter schaffte Vogel nicht - trotzdem verschaffte er sich über die Parteigrenzen hinweg höchsten Respekt über die Art, wie er das Amt des Oberbürgermeisters von München ausübte und die Olympischen Spiele in die bayrische Hauptstadt holte - die freilich im Spätsommer 1972 durch die Geiselnahme israelischer Gäste durch Terroristen überschattet wurden. In diesen Tagen feiert Hans-Jochen Vogel seinen 80. Geburtstag.
Autor/in:
Ingo Zander
Redaktion:
Mark vom Hofe





