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60 Jahre ist es jetzt im Juli her, dass im heutigen Bochum ein damals 11jähriger anfing, im Verein Fußball zu spielen: Willi Schulz schnürte in Günnigfeld bei der Union, damals ein Vorort von Wattenscheid, die Fußballstiefel. Zehn Jahre später wechselte er ein bisschen weiter nach Nordwesten, nach Schalke in die Oberliga West und später in die Bundesliga. Bekannt als einer der besten Vorstopper Deutschlands wurde Willi Schulz aber erst beim Hamburger SV – aber obwohl sich „O-Bein-Willi“ Bestnoten verdiente, nie war er Meister oder Sieger in einem Wettbewerb. Auch mit der Nationalmannschaft nicht: „World-Cup-Willi“ nahm zwar an drei Weltmeisterschaften teil, aber ein Titel war Schulz nicht vergönnt. Nur der des Vizemeisters im denkwürdigen Wembley-Endspiel 1966 gegen England, bei dem Schulz die Abwehr zwar bravourös zusammenhielt, das legendäre Tor, das ja keins war, aber auch nicht verhindern konnte.
Autor/in:
Albert Wiedenhöfer
Redaktion:
Mark vom Hofe
Erlebte Geschichten: Willi Schulz






