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Eine Frau spaziert am Zaun eines Strandweges entlang (Rechte: WDR)
Sendung vom 03.06.2012, 07:05 bis 07:30 Uhr
Berlinale 2012 -Teddy Award; Rechte: dpa

 Ulrike Ottinger bei der Berlinale 2012

„Ich will in keiner Schublade sein“

Ulrike Ottinger, Filmemacherin

Ulrike Ottinger ist eine der bedeutendsten deutschsprachigen Filmemacherinnen und bildenden Künstlerinnen der Gegenwart. 1942 in Konstanz geboren, verbrachte die auch international renommierte Künstlerin die 1960er Jahre in Paris. Seit 1973 lebt sie in Berlin. Ihre künstlerische Ader verdankt sie ihren Eltern. Ihre jüdische Mutter pflegte Literatur und Musik, ihren Vater begleitete sie als Kind im Bodenseeraum häufig in Kinos, deren Decken und Wände er ausmalte. Im November 2011 erhielt Ulrike Ottinger den Hannah-Höch-Preis. Bei der Berlinale 2012 wurde die offen lesbisch lebende Künstlerin für ihr Lebenswerk mit dem schwul-lesbischen Teddy Award geehrt. Am 6. Juni wird Ulrike Ottinger 70 Jahre alt.

Autor/in:

Rebecca Hillauer

Redaktion:

Mark vom Hofe

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