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Er weiß, welches Beige an welches Frauenbein passt, trägt selbst am liebsten "Bristol Nummer 7", grundsätzlich nur in gerippt. Er ist ein Unternehmer alten Stils und er ist Sauerländer aus Überzeugung. Über vierzig Jahre leitete Franz-Otto Falke gemeinsam mit seinem Bruder Paul das Unternehmen "Falke" in Schmallenberg. Ab Mitte der 50er Jahre sorgte Franz-Otto Falke für denProduktion typischen Falke-Stil mit eleganten Werbekampagnen, die von dem Fotografen FC Gundlach ins Bild gesetzt wurden. Die Falke-Strümpfe trugen plötzlich Namen wie "Bristol" oder "Walkie" und wurden als Persönlichkeiten präsentiert. Zu Firmenjubiläen spielten Kurt Edelhagen und Duke Ellington in der Schmallenberger Stadthalle. Letzterer trank zum Erstaunen des Jazzliebhabers und Kunstsammlers Falke nur Kamillentee.
Drei Fragen an Franz-Otto Falke
Ist Heimat für Sie ein Ort?
Heimat ist da, wo ich geboren und aufgewachsen bin.
Was tragen Sie an den Füßen?
Ich trage aus der Luxury Line die No. 7, das ist 80 Prozent Wolle, 20 Prozent Polyamid, im Material gemischt, natürlich in Knielang und in Marine.
Wer hat die schönsten Beine?
Früher hieß es ja, Marlene Dietrich. Ich habe jetzt gerade noch diese Modells gesehen mit ihren Storchenbeinen. Fürchterlich sehen die ja aus. Jedenfalls waren die Beine damals besser.
Produktion:
WDR 2009
Autor/in:
Ulrike Brincker
Redaktion:
Gisela Corves
Manuskript (PDF) "Eine kurze Geschichte von Franz-Otto Falke"







