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Wie zuvor in Afrika, sind die Chinesen auch im rohstoffreichen Südamerika gelandet - einem Kontinent, der einst von Europäern besiedelt wurde. Doch die Alte Welt hat dem Subkontinent den Rücken gekehrt. Und die USA, die alles was südlich des Rio Grande liegt, als ihren Hinterhof betrachten, haben Einfluss verloren. Die Latinos gehen eigene Wege, politisch wie wirtschaftlich.
Da kommt die Weltmacht China gerade recht. In Venezuela ist sie bei der Erdölförderung im Orinoco-Delta dabei. Bolivien hilft sie mit High Tech und soll dafür Zugang zu Erdöl, Lithium und Gold erhalten. Und in Brasilien finanziert China die Tiefseebohrungen. Chinas Eingangstor nach Südamerika war ohne Zweifel Peru, wo gerade der linke Nationalist Ollanta Humala die Wahlen gewonnen hat.
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Literatur-Tipp
Sarah Albiez/Philipp Kauppert/Sophie Müller (Hrsg.): China und Lateinamerika: Ein transpazifischer Brückenschlag. wvb Wissenschaftlicher Verlag Berlin, 2007. 400 Seiten. 30 Euro
Angaben zur Produktion
Autor: Gaby Weber
Produktion: DLF/WDR 2012
Redaktion: Thomas Nachtigall
Analyse des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE) zum Thema: "China und Lateinamerika Partnerschaft auf Augenhöhe oder einseitige Rohstoffsicherung?"
Studie des Lateinamerika Verein e.V.: "Ausländische Direktinvestitionen: Lateinamerika und die Karibik" (pdf)
Die Zeitschrift "Lateinamerikanachrichten" berichtet regelmäßig kritisch über Hintergründe aus der Region
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Wiederholung
WDR 5, Montag, 17. September 2012, 20.05 Uhr









