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2007 macht die ecuadorianische Regierung einen Vorschlag, der weltweit kontroverse Debatten auslöst: Sie bietet an, 850 Millionen Barrel Öl im Amazonas-Tiefland im Boden zu lassen und damit den Ausstoß von etwa 410 Millionen Tonnen CO2 zu vermeiden, wenn die internationale Gemeinschaft über die kommenden 20 Jahre die Hälfte des entgangenen Profits zahle. Damit könnte ein Teil des YasunÃ-Nationalparks, der als artenreichste Region der Erde gilt, geschützt werden – und mit ihm die dort lebenden indigenen Gemeinschaften.
Im Juni 2008 beschließt der Bundestag als europäischer Vorreiter, die Initiative zu unterstützen. Im Herbst 2010 aber zieht der nun zuständige Minister Dirk Niebel diese Zusage zurück. Damit steht das Projekt auf der Kippe; auch in Ecuador gibt es eine starke Öl-Lobby.
Hörprobe
Reise nach Ecuador
Lorenz Rollhäuser hat auf seiner Homepage eine Bildergalerie mit Fotos von seiner Reise nach Ecuador veröffentlicht:
Öl für 10 Tage – die YasunÃ-Initiative Ecuadors
Ecuador: Dschungel statt Öl? [Morgenecho]
Ölförderung im Regenwald [Quarks und Co.]
Schwarzes Gold, schwarze Pest. Reihe über Auswirkungen der globalen Erdölförderung. [Deutschlandfunk]
Die offizielle YasunÃ-Website der ecuadorianischen Regierung:
YasunÃ
Informative Website zu Yasunà auf deutsch oder spanisch:
SOS YasunÃ
Website des Forums Umwelt und Entwicklung, unterstützt vom BUND:
Save YasunÃ
Angaben zur Produktion
Autorin: Lorenz Rollhäuser
Produktion: SWR 2012
Redaktion: Thomas Nachtigall
Wiederholung
WDR 5, Montag, 16. Juli 2012, 20.05 Uhr









