Jürgen Wiebicke
Jürgen Wiebicke
Geschriebenes mit starker Tendenz zum Gesprochenen
Moderiert:
Funkhausgespräche
WDR 5 - Tagesgespräch
Neugier genügt
Das philosophische Radio
Wenn er schreibt, dann bleibt das Geschriebene in naher Verwandtschaft zum Gesprochenen, hat sich gewissermaßen aus dem Mundwerk heraus entwickelt und ist nur vorübergehend erstarrt: Geschriebenes mit starker Tendenz zum Gesprochenen. Ein Radio-Idealfall.
"Die Moderation", sagt Jürgen Wiebicke, "muss sich der Alltagskommunikation angleichen". Gelingen könne das nur, wenn man loskomme vom geschriebenen Blatt, vom Vergangenen, vom Vorlesen dessen, was man nicht mehr denkt, sondern dachte, als man es formuliert hat.
Ihm geht die Kunst der freien Rede wunderbar leicht von den Lippen. Zuhörend vergisst man sogar, dass es sich dabei um eine Kunst handelt. Wie man Fische nicht dafür bewundert, dass sie schwimmen, aber doch ein Vergnügen daran hat. Es gibt dem Leichten Charme und macht das Schwere geschmeidig, ohne einem Thema deshalb seine Ernsthaftigkeit zu nehmen.
Und Ernsthaftigkeit ist eine seiner Tugenden. Eine schlechte Handschrift kommt seinem Talent zur Kommunikation zugute. Zwar macht er sich vorbereitend Stichworte, aber hinterher kann er sie nicht mehr lesen. Vermischt mit einer natürlichen Neugier macht dies den Moderator Wiebicke authentisch und lebendig. Neben der Moderation von "Neugier genügt" und der "Funkhausgespräche" hat sich Wiebicke mit anhaltender Leidenschaft dem Thema Philosophie in WDR5 verschrieben. Er moderiert "Das Philosophische Radio" und debattiert mit den Hörerinnen und Hörern live die Grundthemen der menschlichen Existenz.



