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Er ist nicht besonders leistungsstark, aber eine Legende. Vor 50 Jahren feierte der Renault 4 auf der Internationalen Automobil Ausstellung in Frankfurt Weltpremiere. Über 8 Millionen mal wurde er verkauft – und reihte sich damit erfolgreich in die Kult- Konkurrenten „Käfer“ und „Ente“ ein. Egal, ob als Model „Safari“ mit Sitzbezügen in Hängemattenoptik, als türloses "Plein-Air-Strandmobil“ oder "La Parisienne" mit üppig dekorierten Flanken für die weiblichen Fans. Die Kult-Kiste gibt es immer noch. In Viersen etwa, juckelt immer noch regelmäßig jemand im R4 durch die Gegend. Wolfgang Kaum - stolzer R4-Besitzer, gelernter Auto-Elektriker und wandelnder R4-Experte. Er fährt einen R4 TL in blau, mit 26 PS und 110 km/h Höchstgeschwindigkeit (120km/h bergab) aus dem Jahr 1967. Ein echtes Schmuckstück, wie unsere LebensArt-Reporterin Anita Horn gesehen hat.
Autor/in:
Anita Horn
Redaktion:
Peter Ehmer
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Kommentare
Playlist Musik
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02:57
Kenny Burrell"Midnight blue"
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01:58
Tony Osborne's Three Brass Buttons"Soul street"
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00:56
Ernest Ranglin"Headline news"
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00:52
Becker"Coffee Break"
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23:23
Marcus Schinkel Trio"Elise"









Ihre Meinung zu dieser Sendung:
von Martin Schulz | 15.09.2011 14:38 Sie fragen: 'macht Fernsehen immer dumm?' Nicht das Fernsehen, sondern inhaltslose Gewalt-, Koch- und Klischee-Sendungen machen dumm. Lehr- und Bildungssendungen machen nicht dumm, sind aber schwer zu finden. Sprachkurse gibt es ja schon lange nicht mehr. Einen eigenen Bildungskanal gibt es auch nicht. 'Wir vermüllen die Gehirne unserer nächsten Generation!“, sagte Hirnforscher Spitzer am 5.9.11 bei der Tagung der 'Stiftung gegen Gewalt an Schulen'. Ein 18-jähriger TV-Konsument sah bei täglichem Konsum mindestens 20.000 Morde im TV. Der tägliche Gewalt- und Klischeemüll verformt das Denken und tötet Empathie ab. Die Videoaufnahmen der Brutalitäten in U-Bahnen zeigen maßlose Gewalt und teilnahmslose Zuschauer wie beim TV. Empathie ist zwar ein Grundgefühl seit den Hominiden. TV-Gewalt lehrt es dem Zuschauer aber täglich ab, sich bei Gewalt zu empören. Erschreckende Teilnahmslosigkeit ist dann die Folge. Die Verblödung durch sinnfreie Inhalte kommt hinzu.
von Oliver Ley | 15.09.2011 12:58 Es kommt wohl besonders drauf an, was man anschaut und ob man das Fernsehen nur als Berieselungsanlage benutzt. Kinder sollten nicht alleine in ihrem Zimmer gucken und auch nicht von Erwachsenen vorgelebt bekommen, dass es keine anderen Freizeitaktivitäten außer der Glotze gibt.
Die Dosis macht das Gift.
Bei den Programmen, die das TV, besonders die privaten ab 20.15 Uhr anbieten, muß man wohl nicht alles für bare Münze nehmen.
Allerdings muß ich auch zugeben, dass ich, männlich ( 36) , Single, auch gern in Renovierungsshows oder den Trödeltrupp schaue und mir das manchmal erst den Impuls gibt, zuhause selbst den Putzfeudel zu schwingen. Und dabei dann gern anstelle des TV- Gerätes den Hörfunkprogrammen zu lauschen.
Es hat wohl immer auch mit einem selbst zu tun, welche Wirkung die Medien auf jemanden erzielen.